Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.
Die Gedenkstätte steht als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter:innen und deren Angehörige zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse.
Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.
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Aktuelles
Neue Podcast-Folge online zu unserem Projekt „Was geht mich der Nationalsozialismus noch an?! Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“.
Der Podcast begleitet das Projekt in drei Folgen und fragt: Was geschah damals? Was interessiert Azubis an der NS-Zeit – und welche Relevanz hat historisch-politische Bildung in Betrieben heute?
In Folge 2 begleiten wir das Projekt mit den Azubis der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die Folge verbindet historische Fakten mit persönlichen Perspektiven und begleitet das Projekt in das Leipziger Straßenbahnmuseum, das Betriebsarchiv und fragt danach, warum die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit auch heute noch relevant ist.
Der Podcast kann über Spotify gehört werden.