Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Zwangsarbeit in Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter_innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.

Die Gedenkstätte steht als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen und deren Angehörige zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse.

Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.

Aktuelles

 

Newsletter #7 und Veranstaltungsprogramm Frühjahr 2019 erschienen!

 

Für die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig geht ein bewegtes Jahr 2018 zu Ende. Dass das Interesse an unserer Arbeit stetig wächst, zeigt sich an den zunehmenden Recherche-Anfragen und Besucher_innenzahlen. Zu den eindrücklichsten Begegnungen gehörte dabei der Besuch von Andrei Iwanowitsch Moiseenko, der als Jugendlicher für die HASAG in Leipzig Zwangsarbeit leisten musste.
In diesem Jahr haben wir außerdem die Gründung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft zur Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) unterstützt, die nun als gemeinsame Interessenvertretung den NS-Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen in Sachsen mehr politisches Gewicht geben soll. Darüber hinaus fanden zahlreiche weitere Aktivitäten und Veranstaltungen statt.

Mehr dazu in unserem Newsletter #7 - Download (PDF, 2.7MB)

Außerdem ist das Veranstaltungsprogramm für das kommende Halbjahr (Frühjahr 2019) fertig! Download (PDF, 720kb)

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7. Bundesweite Gedenkstättenkonferenz - Erklärung vom 13.12.2018:

Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen in Deutschland rufen zur Verteidigung der Demokratie auf #gedenkstättenkonferenz

> Resolution_Gedenkstättenkonferenz

 

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Gedenkdemo in Leipzig am 8.11.

Als Mitglied der neugegründeten sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft zur Auseinandersetzung mit dem NS hielt die Gedenkstätte einen Redebeitrag, den wir an dieser Stelle dokumentieren möchten.

 

> Redebeitrag Gedenkdemo 8.11.

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Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft zur Auseinandersetzung mit dem NS (sLAG) gegründet.

Der Förderverein der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig ist Gründungsmitglied.

Am 18. September 2018 trafen knapp 40 Menschen von 19 Initiativen und Vereinen in Frankenberg zusammen, um die sLAG Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zu gründen. Die Gründungsveranstaltung begann am Nachmittag mit einer Führung durch das Gelände des früheren Konzentrationslagers Sachsenburg (nahe Frankenberg/Sa.) von Anna Schüller, Geschichtswerkstatt Sachsenburg e.V. Derzeit wird hier intensiv an der Gestaltung einer Gedenkstätte gearbeitet. Ein Vorhaben, das mit der Wahl von Frankenberg/Sa. als Ort des Gründungstreffens ideell von Seiten der sLAG unterstützt wird. Organisiert von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung referierte im Anschluss an die Führung der Dresdner Historiker Daniel Ristau zum Projekt Bruch|Stücke. Die Novemberpogrome in Sachsen 1938.

Am Abend fand in Anwesenheit von Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen, Thomas Firmenich, Bürgermeister der Stadt Frankenberg/Sa., sowie Thomas Lutz, Leiter des Gedenkstättenreferats der Stiftung Topographie des Terrors, der eigentliche Gründungsakt statt. Musikalisch begleitet wurde dieser Festakt von dem Musiker Paul Hoorn mit bewegenden Interpretationen von Liedern von Mikis Theodorakis aus dem Wilnaer Ghetto. In den Grußworten und Redebeiträgen betonten die Anwesenden mehrfach die Notwendigkeit und Bedeutung einer sächsischen LAG Auseinandersetzung mit dem NS. „Zum einen geht es um den fachlichen Austausch untereinander und die Unterstützung von Projekten insbesondere ehrenamtlich Engagierter. Zum anderen möchte sich die sLAG im sächsischen und bundesweiten Diskurs zur Auseinandersetzung mit dem NS und zur historisch-politischen Bildungsarbeit mit einer starken Stimme zu Wort melden“, erklärte Uwe Hirschfeld von der evangelischen Hochschule (ehs) Dresden als Teil des Sprecher_innenrats. Neben Uwe Hirschfeld sind Ann Katrin Düben von der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Klaus Hammerlik, Stadtgeschichtenerzähler Großenhain sowie Daniela Schmohl, VVN-BdA e.V. Leipzig zu Sprecher_innen gewählt worden.

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