Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Zwangsarbeit in Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter_innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.

Die Gedenkstätte steht als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen und deren Angehörige zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse.

Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.

Aktuelles

Aktuelle Regeln für Besucher_innen der Gedenkstätte

Ab Montag, 11. Mai 2020, ist die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Besucher_innen wieder zu den regulären Zeiten geöffnet: Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr.

Nach den Empfehlungen der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen gelten folgende Regeln:

  • begrenzte Personenzahl im Ausstellungsraum: es können sich max. 10 Personen gleichzeitig im Ausstellungsraum aufhalten.

  • Besucher_innen desinfizieren sich am Eingang die Hände

  • Beachtung der Abstandsregelungen (1,50 Meter zu anderen Besucher_innen und den Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte)

  • Kein Zutritt für an Covid-19-Erkrankte, Kontaktpersonen bzw. für Menschen mit Erkältungssymptomen

  • Führungen für Gruppen bis 10 Personen sind nach Anmeldung möglich

Fragen und Anmeldung: gedenkstaette(at)zwangsarbeit-in-leipzig.de oder 0341 2352075

 

Current rules for visitors of the memorial

From Monday, May 11th 2020, the Leipzig Nazi Forced Labour Memorial is open again to the public:
Monday to Thursday from 10 a.m. to 6 p.m.

According to the recommendations of the Saxon State Office for Museums, the following rules apply:

  • limited number of persons in the exhibition room: a maximum of 10 persons can visit the exhibition at the same time

  • disinfect your hands at the entrance

  • Keep a distance of 1.50 metres to other visitors and the memorial staff

  • No access for Covid-19 patients, contact persons or people with flu symptoms

  • Guided tours for groups up to 10 persons are possible by appointment

Questions and registration: gedenkstaette(at)zwangsarbeit-in-leipzig.de or 0341 2352075

_______________________________________________________________________________

Pressemitteilung: 75. Jahrestag des Massakers von Abtnaundorf
+++ #onthisdayinleipzig +++ Audio-Feature +++ individuelles Gedenken möglich +++

 

Am 18. April 2020 jähren sich das Kriegsende in Leipzig und das Massaker von Abtnaundorf zum 75. Mal. Die geplante Gedenkfeier musste aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Um dennoch der Befreiung der Konzentrationslager, der Opfer von NS-Zwangsarbeit und des Kriegsendes vor 75 Jahren würdig zu gedenken, hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig alternative Gedenkformen entwickelt.

Bereits seit dem 21. März läuft die Social-Media-Aktion #onthisdayinleipzig auf Facebook und Instagram. Bis Mitte Mai veröffentlichen wir Zitate von Überlebenden und historische Informationen zu den Ereignissen in Leipzig im Frühjahr 1945, die mit Fotos und Dokumenten kombiniert werden.

Außerdem hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig ein Audiofeature 18. April 1945 - Kriegsende und Massaker von Abtnaundorf produziert und online veröffentlicht. Darin informieren wir mit Fokus auf das Massaker in Abtnaundorf am 18. April 1945 über die historischen Geschehnisse vor 75 Jahren. 

Am Samstag, den 18. April 2020 werden wir statt der geplanten Gedenkveranstaltung eine kleinere Gedenkaktion durchführen und Blumen am Mahnmal Abtnaundorf niederlegen. Zudem besteht die Möglichkeit des individuellen Gedenkens: „Wir haben die Leipzigerinnen und Leipziger dazu eingeladen, unter #75BefreiungLeipzig ihre Bilder und Gedanken zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager sowie zum Kriegsende auf Facebook oder Instagram zu teilen“, so Josephine Ulbricht, Mitarbeiterin der Gedenkstätte.

> Pressemitteilung als PDF

nach oben totop